Künstliche Intelligenz im Spannungsfeld zwischen Ethik und Recht

Künstliche Intelligenz stellt nicht nur auf der technischen, sondern auch auf der ethischen und rechtlichen Seite eine Herausforderung dar.

So wie sich ethische Grundsätze auf den unterschiedlichen Kontinenten unterscheiden, folgt diesen auch die rechtliche Grundlage. Wir kennen Rechtsordnungen in denen das Individum nichts, die Daten der Masse viel zählt. Ebenfalls sehen wir im Europäischen Urheberrecht eine andere Beziehung zwischen dem Urheber und seinem Werk als z.B. in Nordamerika. Dort kann der Urheber sein Recht an einem Werk- auch sein Urheberpersönlichkeitsrecht - vollständig veräußern.

Es bleibt daher spannend, ob die Informatik sich der ehtischen und rechtlichen Frage bereits bei den ersten Schritten mit diesen Vorgaben auseinander setzt. Gerade bei Big-Data-Anwendungen werden Massen an personenbezogenen Daten erhoben und verwendet. Könnte man diese nicht anreichern, um einer KI den Rückzug der Daten zu ermöglichen oder die Art der Weiterverarbeitung der betroffenen Person zu erläutern...

Gerade das Datenschutzrecht fordert hier einiges und Unternehmen, die bei der Anwendung von KI dies unbeachtet lassen, werden sich massiven Angriffen aus dem Datenschutz stellen müssen.

Auch die Frage, ab wann KI anfängt "kreativ" zu werden und welche Immaterialgüterrechte dadurch entstehen, steht erst am Anfang dieser Schnittstelle Rechtswissenschaft und Informatik.

Diese Frage nimmt sich auch Zusehends die Politk an und überlegt, ob eine Regulierung erforderlich ist. Spannende Zeiten brechen daher an!